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Kein gesteigertes Risiko beim Tauchen besteht für Frauen während der Menstruation oder für Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille verhüten. Vorsicht ist jedoch bei Brustimplantaten geboten, da diese bei besonders hohem Druck (also großer Tiefe) platzen können. Alkohol und Rauchen stellen ohnehin schon ein Gesundheitsrisiko dar, umso mehr, wenn man unter Alkohol- oder Tabakeinfluss taucht. Auch Übergewicht ist ein Risikofaktor, daher sollte man hier nur nach vorangegangener Tauglichkeitsuntersuchung tauchen. Bei Bluthochdruck, akuter Bronchitis oder COPD sollte man aus Rücksicht auf die eigene Gesundheit auf das Tauchen verzichten. Auch wer unter der Reisekrankheit leidet, sollte bei einem akuten Anfall nicht tauchen. Personen, die an Diabetes mellitus oder Asthma erkrankt sind, sollten mit besonderer Vorsicht ans Tauchen herangehen. Asthmatiker sollten vor dem Tauchgang eine taucherärztliche Beratung in Anspruch nehmen sowie eine Lungenfunktionsprüfung durchführen. Ist das Ergebnis der Untersuchung unbedenklich, kann man unter Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen auch mit Asthma tauchen.
Diabetes mellitus Tauchen ist für Diabetiker weitgehend problemlos möglich, wenn diese bestimmte Faktoren berücksichtigen: · Es sollte genügend Erfahrung vorhanden sein. · Vor einem Tauchgang sollte möglichst viel getrunken werden. · Diabetiker sollten höchstens bis 30 Meter Tiefe tauchen. · Für den Notfall sollten Medikamente zur Anwendung unter Wasser mitgeführt werden. · Diabetiker sollten nur mit einem Tauchpartner tauchen, der über die Erkrankung informiert ist und im Notfall eingreifen kann. · 60 und 30 Minuten vorher, unmittelbar vor dem Tauchgang sowie unmittelbar nach dem Tauchgang und 12-15 Stunden später sollte der Blutzuckerspiegel gemessen werden. · Das Führen eines Diabetiker-Tagebuchs kann dabei helfen, den richtigen Moment für einen Tauchgang zu ermitteln.
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